Unabhängige Zertifizierungen helfen bei der Auswahl geeigneter Baumaterialien

 

(djd). Gesundheit und Nachhaltigkeit spielen für Architekten, Fachhandwerker und Hauseigentümer eine zunehmend größere Rolle. Das fängt bereits mit einer weitsichtigen Planung an. Entscheidungen, die einmal beim Hausbau oder Renovieren getroffen wurden, lassen sich später häufig nicht mehr oder nur noch mit hohem Aufwand revidieren. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl der verwendeten Baumaterialien genau hinzusehen. Möglichst emissionsarme Baustoffe unterstützen ein gesundes Raumklima. Zu Produkten für Innenräume mit bedenklichen Bestandteilen wie Lösemitteln und Weichmachern gibt es heute verträglichere und umweltfreundliche Alternativen. Unabhängige Prüforganisationen, Tests und Zertifizierungen leisten dem Laien nützliche Hilfestellung, um sich beim gesundheitsverträglichen Bauen besser orientieren zu können.

 

Gesunde Baumaterialien für die Familie
Gesund und nachhaltig wohnen: Das fängt bereits bei der Bauplanung mit der Auswahl geeigneter Materialien an.
Foto: djd/Sto/Halfpoint – stock.adobe.com

 

Datenbank für wohngesunde Baustoffe

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Zahlreiche renommierte und neutrale Institute prüfen beispielsweise die ökologische Verträglichkeit von Baumaterialien, auch regelmäßige Nachprüfungen gehören dazu. So hat sich das Sentinel Haus Institut in Freiburg auf die Bewertung wohngesunder Baustoffe spezialisiert und dazu eine umfassende Datenbank aufgebaut. Zu den bewerteten und zertifizierten Bauprodukten zählen unter anderem Innenfarben, ein Innenputz sowie eine Grund- und Zwischenbeschichtung von Sto. Die Materialien sind für alle Innenräume geeignet und können hier zu einem gesunden Raumklima beitragen. Sie sind frei von Konservierungsmittel, lösemittel- und weichmacherfrei, emissionsarm und hemmen zudem die Entstehung und Verbreitung von Schimmelpilz. Weitere Produkte sollen nach weiteren Tests hinkommen.

 

Wohnraum mit gesunden Baumaterialien
Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden: Emissionsarme Materialien tragen erheblich dazu bei.
Foto: djd/Sto/Martin Baitinger

 

Unabhängige Tests zur Umweltverträglichkeit

In seinem Onlineportal empfiehlt das unabhängige Institut aus dem Breisgau ausschließlich Produkte, die hohe Ansprüche erfüllen. „Weniger Schadstoffe, mehr Gesundheit und Behaglichkeit in Gebäuden“, so lautet das Motto. Unter www.sentinel-haus.de** steht die Datenbank mit weitergehenden Informationen zur Verfügung. Bereits vor der Aufnahme in diese Liste ließ der Hersteller Sto seine Farben und Putzen wiederholt von unabhängiger Seite auf Umweltfreundlichkeit und Wohnverträglichkeit testen. Zertifikate etwa des TÜV Süd und Natureplus sowie das renommierte Umweltzeichen Blauer Engel spiegeln ebenfalls die ökologischen Vorteile und Eigenschaften der Produkte wider.

 

Wohnraum mit gesunden Baumaterialien
Emissionsarme Innenfarben und Putze ohne Konservierungsmittel, Lösemittel und Weichmacher tragen zu einem gesundheitsverträglichen Raumklima bei.
Foto: djd/Sto/Martin Duckek

 

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Gesundes und umweltfreundliches Wohnen fängt mit einer gründlichen Planung und der Auswahl geeigneter Materialien an. Denn Entscheidungen, die einmal beim Bauen oder Renovieren getroffen werden, lassen sich später kaum oder häufig nur mit hohem Aufwand rückgängig machen. Das Sentinel Haus Institut hat sich auf die Bewertung wohngesunder Baustoffe spezialisiert und eine umfassende Datenbank aufgebaut. Zu den bewerteten und zertifizierten Produkten zählen unter anderem Innenfarben, ein Innenputz sowie eine Grund- und Zwischenbeschichtung von Sto. Die Materialien sind für alle Innenräume geeignet und tragen zu einem gesunden Raumklima bei. Sie sind konservierungsmittel-, lösemittel- und weichmacherfrei, emissionsarm und hemmen zudem die Entstehung und Verbreitung von Schimmelpilz.