So wird eine Blaubeer-Ernte gleich zweimal pro Jahr möglich

 

(djd). Beerenobst ist nicht nur lecker, sondern enthält zudem viele Vitamine und gilt als Radikalfänger, der in einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen darf. Am besten munden natürlich Früchte, die man selbst anbaut und erntefrisch vernaschen kann. Mit pflegeleichten und robusten Pflanzen gelingt der Beerenanbau auch bei Garten- und Balkonbesitzern, die nicht über den sprichwörtlichen grünen Daumen verfügen. Blaubeersorten für Balkon und Terrasse:

 

Blaubeersorten für den Balkon
Süße Ernte frisch von der Terrasse: Blaubeeren lassen sich mühelos auch im Kübel anpflanzen.
Foto: djd/BrazelBerry

 

Die Basis für kräftiges Wachstum

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Kompakte Blaubeersorten gedeihen selbst bei wenig Platz im Kübel oder auf dem Stadtbalkon. Wichtig sind die Wahl des passenden Standortes – möglichst sonnig und windgeschützt sollte dieser sein – sowie ein saurer Boden mit einem pH-Wert im Bereich von 4,5 bis 5,5. Für das Einpflanzen, auch im Kübel, eignet sich daher Rhododendronerde sehr gut. Auf diese Weise gedeihen etwa BrazelBerry-Pflanzen mit Sicherheit. Sie haben nichts mehr mit widerspenstigem, dornigem Beerengestrüpp gemein, sondern weisen einen attraktiven Wuchs auf und tragen viele süße Früchte. Beim Pflanzen ist es wichtig, das Beerenobst nicht zu tief zu setzen. Wurzelballen und Erde sollten eine Linie bilden. Direkt danach gründlich wässern. Auch zwischen der Blütezeit und der Ernte ist es wichtig, dass die Erde nicht austrocknet. Unter www.brazelberry.de** etwa gibt es weitere Tipps für den erfolgreichen Beerenanbau und Adressen von Gartenfachbetrieben mit entsprechendem Angebot in der Nähe.

 

Blaubeersorten für den Balkon
Die Blaubeerpflanzen sind optisch eine reizvolle Alternative zum anfälligen Buchsbaum.
Foto: djd/BrazelBerry

 

Doppelt hält besser

Eine Besonderheit im Sortiment der örtlichen Gartencenter ist etwa die Sorte Perpetua: Anders als andere Blaubeeren trägt sie gleich zweimal in der Saison Früchte. Nach der üppigen Blüte im Frühjahr bringt die kompakt vasenförmig wachsende Pflanze im Hochsommer die ersten, zahlreichen leckeren Beeren hervor. Kurze Zeit später setzt sie ohne Winterruhe erneut bienenfreundliche Blüten an, die im Herbst für weitere aromatische Früchte sorgen. Sie eignen sich sehr gut für Muffins, Desserts oder zum Frischverzehr und Einfrieren. Im Anschluss an die zweite Ernte verfärbt sich das Laub im Herbst leuchtend rot und bildet auch dann noch einen attraktiven Blickfang im Garten oder auf dem Balkon.

 

Blaubeersorten für den Balkon
Die weißen Blüten der Blaubeeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen & Co.
Foto: djd/BrazelBerry

 

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Beerenobst ist nicht nur lecker, sondern enthält zudem viele Vitamine und gilt als Radikalfänger, der in einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen darf. Am besten munden natürlich Früchte, die man selbst anbaut und erntefrisch vernaschen kann. Kompakte Blaubeersorten wie BrazelBerry gedeihen selbst bei wenig Platz im Kübel oder auf dem Stadtbalkon. Ein sonniger, windgeschützter Standort trägt ebenso zum Ernteerfolg bei wie eine leicht saure Erde sowie regelmäßiges Wässern der Pflanzen. Zum Einsetzen auch im Kübel ist Rhododendronerde gut geeignet. Eine Besonderheit stellt die Sorte Perpetua dar: Anders als andere Blaubeeren trägt sie gleich zweimal in der Saison Früchte. Nach der ersten Ernte blüht sie erneut und beschert im Herbst weitere süße Beeren.

 

Blaubeersorten für mehrfache Ernte
Manche Blaubeerpflanzen ermöglichen sogar eine zweifache Ernte pro Jahr.
Foto: djd/BrazelBerry