Marktreport: Die Förderungen für Dach- und Fassadenbepflanzungen steigen

 

(djd). Dach- und Fassadenbepflanzungen sind nicht nur schön anzusehen, sondern sie tragen auch zum Klimaschutz bei. Die Pflanzen verbessern zum einen das Mikroklima rund um das Haus, denn sie kühlen und befeuchten die Luft, mindern unter anderem Lärm und filtern Feinstaub. Zum anderen dienen sie als Zufluchtsort für Schmetterlinge, Wildbienen und weitere Nützlinge. Mit dem „BuGG-Marktreport Gebäudegrün 2020” des Bundesverbandes GebäudeGrün e.V. liegt nun erstmals eine offizielle Übersicht der wichtigsten Zahlen zu diesem Thema vor.

 

Dach- und Fassadenbepflanzugen
In luftiger Höhe entstehen grüne Gärten.
Foto: djd/BuGG

 

Städte fördern lebendige Dächer

*
Aus dem Marktreport ist ersichtlich, dass es momentan in Deutschland rund 120 Millionen Quadratmeter begrünte Dachflächen gibt, die über die letzten Jahre hinweg entstanden sind; allein in 2019 sind 7,2 Millionen Quadratmeter Gründach dazugekommen. Zudem wurden im Jahr 2019 etwa 90.000 Quadratmeter Fassadenfläche bepflanzt. Für viele Hausbesitzer ist die Gebäudebegrünung nicht nur ökologisch attraktiv. Rund 25 Prozent der deutschen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern fördern Dach- oder Fassadenbegrünungen auch finanziell. Viele Kommunen mindern zudem die Niederschlagswassergebühr beim Vorhandensein von Gründächern. Welche Städte das sind, können Interessierte auf www.gebaeudegruen.info** nachlesen. Dort stehen eine Übersicht sowie der genannte Marktreport zum Download bereit. Insgesamt ist der Anteil an Städten, die direkte Zuschüsse anbieten, gestiegen. Waren es 2010 nur sechs Prozent, bewilligten in 2019 bereits 19 Prozent der deutschen Städte eine finanzielle Förderung von Gründächern. Ein ähnlicher Anstieg ist für die direkte Bezuschussung von Fassadenbegrünungen erkennbar.

 

Dach- und Fassadenbepflanzungen
Mit dieser bepflanzten Fassade fühlen sich auch Schmetterlinge und kleine Vögel wohl. Die Menschen profitieren von einem guten Mikroklima rund ums Haus.
Foto: djd/BuGG

 

Branche in Bewegung

„Der Markt für Dach-, Fassaden- und auch Innenraumbegrünungen wächst und ist ein Zukunftsmarkt mit großem Potenzial“, stellt auch Dr. Gunter Mann, Präsident des Bundesverbands, fest. „Die Grundlagen für die Begrünung von Gebäuden, also die Gesetze, Richtlinien und Techniken, sind vorhanden, ebenso jahrzehntelange Erfahrungen, viele Praxisbeispiele und spezialisierte Unternehmen.“ Die Branche blickt optimistisch in die Zukunft. Im November 2021 ist der Bundeskongress Gebäudegrün geplant, der passende Weltkongress steht bereits für 2022 im Kalender. Hausbesitzer, die sich für ein bepflanztes Dach auf ihrem Grundstück interessieren, finden im Marktreport ein Branchenverzeichnis, in dem über 50 professionelle Unternehmen und Verbände aufgeführt werden.

 

Dach- und Fassadenbepflanzungen
Grün und Architektur ergänzen sich gut
Foto: djd/BuGG

 

Dach- und Fassadenbepflanzungen für die Zukunft

*
Begrünte Dächer und Fassaden sind nicht nur schön anzusehen, sondern sie sind auch aktiver Klimaschutz. Mit dem „BuGG-Marktreport Gebäudegrün 2020” des zuständigen Bundesverbandes GebäudeGrün e.V. (BuGG) liegt nun erstmals eine offizielle Übersicht der wichtigsten Zahlen zu diesem Thema in Deutschland vor. Darin zeigt sich, dass es in Deutschland rund 120 Millionen Quadratmeter begrünte Dachflächen gibt. Zudem wurden im Jahr 2019 etwa 90.000 Quadratmeter Fassadenfläche begrünt. Rund 25 Prozent der deutschen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern fördern Dach- oder Fassadenbegrünungen auch finanziell. Viele Kommunen mindern zudem die Niederschlagswassergebühr beim Vorhandensein von bepflanzten Dächern. Welche Städte das sind, können Interessierte auf www.gebaeudegruen.info** nachlesen.

 

Dach- und Fassadenbepflanzungen
Eine Dachbegrünung hat viele positive Aspekte. Schon ein Quadratmeter kann viel leisten!
Foto: djd/BuGG