So kommen Rosen gesund und blühfreudig durchs Gartenjahr

 

(djd). Ganz ohne Pflege können Rosen ihre volle Pracht nicht entfalten. Doch wer Spaß an der Gartenarbeit hat und ein paar Grundregeln übers Gartenjahr beachtet, wird viele Jahre lang Freude an üppig blühenden Rosenbeeten, Kübel- oder Kletterrosen haben. „Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen gehört der Beschnitt“, erklärt Susanne Rattay, Gartenexpertin von Rosen Tantau. Gerade für öfter blühende Sorten sei er nötig. Er stärkt die Gesundheit der Pflanze, sorgt für eine kompaktere Wuchsform und bringt die Rosenstöcke in Blühlaune. Umgekehrt „vergreisen“ Rosen, wenn sie nicht gestutzt werden. Vitalität und „Blühwilligkeit“ lassen nach. Die Königin der Blumen richtig schneiden und pflegen:

 

Die Königin der Blumen
Die „Königin der Blumen“ ist gar nicht so anspruchsvoll, wie viele Gartenfreunde befürchten. Man muss nur ein paar Eigenheiten in der Rosenpflege beachten.
Foto: djd/www.rosen-tantau.com

 

Wenn die Forsythien blühen, ist es Zeit für den Rückschnitt

*
Ein guter Zeitpunkt für den Schnitt ist das Frühjahr. „Man kann sich daran orientieren, wann die Forsythien in voller Blüte stehen“, so Susanne Rattay. Ein leichter Rückschnitt bewirkt einen schwachen Austrieb, ein intensiver Schnitt einen stärkeren. Sehr schwache Triebe werden am Ansatz geschnitten, erfrorene und kranke bis zurück ins gesunde Holz. Wildtriebe entfernt man inklusive Astring. Unter www.rosen-tantau.com** gibt es mehr Infos zur Pflege und spezielle Schnitthinweise für verschiedene Rosengruppen. Verblühte Blüten an öfter blühenden Rosen sollten auch den Sommer über regelmäßig bis zum nächsten reifen Fünferblatt abgeschnitten werden. „Nach sechs Wochen haben sich neue Knospen gebildet“, erläutert Blumenexpertin Rattay.

 

Die Königin der Blumen
Zu den wichtigsten Pflegearbeiten an Rosen gehört der Rückschnitt im Frühjahr.
Foto: djd/www.rosen-tantau.com

 

Kleine Pflegemaßnahmen übers Jahr beachten

Regelmäßig auf Schädlinge und Pilzbefall kontrollieren sollte man die Pflanzen über das ganze Gartenjahr und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ergreifen. Verstärkt sollte man die Kontrollen im Spätsommer durchführen. Eine erste Düngung kann bereits im März oder April eingebracht werden, die zweite Düngergabe im Juli nach der Hauptblüte. Spätere Düngergaben sind nicht sinnvoll, denn das Holz soll vor dem Winter ausreifen und die erforderliche Frosthärte erreichen. Zusätzlich verstärken kann man dies mit dem Ausstreuen von Patentkali im August. Unkraut aus den Rosenbeeten entfernen, ist als zusätzliche Pflegemaßnahme besonders im Mai wichtig. Im Sommer ist auf ausreichende Wasserversorgung zu achten – die Blätter sollen dabei trocken bleiben. Ab Mitte Oktober bis in den November hinein ist übrigens die perfekte Zeit, neue wurzelnackte Rosen auszubringen. Danach geht es nur noch um den Winterschutz durch Anhäufeln oder Abdeckung mit Nadelholzreisig oder Rosenhauben.

 

Die Königin der Blumen
Öfter blühende Rosensorten werden durch einen regelmäßigen Rückschnitt der abgeblühten Blütenstände zur Bildung neuer Knospen angeregt.
Foto: djd/www.rosen-tantau.com/Ferdinand Graf Luckner

 

*
Ganz ohne Pflege können Rosen nicht ihre volle Pracht entfalten. Doch wer Spaß an der Gartenarbeit hat und ein paar Grundregeln übers Gartenjahr hinweg beachtet, wird viele Jahre lang Freude an üppig blühenden Rosenbeeten, Kübel- oder Kletterrosen haben. Zu den wichtigsten der Pflegemaßnahmen gehört der Beschnitt, sagt Susanne Rattay, Gartenexpertin von Rosen Tantau. Gerade für öfter blühende Sorten sei er nötig, so Rattay. Er stärkt die Gesundheit der Pflanze, sorgt für eine kompaktere Wuchsform und bringt die Rosenstöcke in Blühlaune. Umgekehrt „vergreisen“ Rosen, wenn sie nicht gestutzt werden, Vitalität und Blühwilligkeit können nachlassen. Unter www.rosen-tantau.com** gibt es mehr Informationen zur Pflege und spezielle Schnitthinweise für verschiedene Rosengruppen.

 

Die Königin der Blumen
Verblühte Pflanzenteile von Rosen entfernt man bis zum nächsten voll ausgebildeten Fünferblatt.
Foto: djd/www.rosen-tantau.com