So lässt sich das Gästezimmer im Dachgeschoss attraktiver gestalten

 

(djd). Gästezimmer erhalten selten die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdienen. Nur mit dem Nötigsten eingerichtet, dunkel und als Abstellfläche genutzt, fristen sie oft ein Schattendasein. Das lässt sich ändern. Die Studie „Bauen und Wohnen 2030“ beispielsweise zeigt, dass die Bedeutung privater Besuche zuzunehmen scheint: Laut der Befragung des Marktforschungsinstituts B&L GmbH haben 32,2 Prozent der Hausbesitzer, die in den letzten zwölf Monaten einen Aus- oder Umbau ihres Dachbodens realisiert haben oder gerade planten, dies für die Einrichtung eines Gästezimmers getan. Wer einige wichtige Aspekte beachtet, kann das Gästezimmer im Dachgeschoss so attraktiv gestalten, dass der Besuch sich wohlfühlt und gleich ein paar Tage länger bleibt.

 

Frau erwcht im Gästezimmer im Dachgeschoss
Verdunkelungsrollos können das Licht komplett aussperren und schaffen so gute Bedingungen für einen erholsamen Schlaf.
Foto: djd/Velux

 

Für genug Tageslicht sorgen

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Das Dachgeschoss als Raum fernab des Familientrubels ist dafür prädestiniert, Gästen einen attraktiven Rückzugsort zu bieten. Maßgeblich für die Wohlfühlqualität ist eine helle Gestaltung mit viel Tageslicht, der sich durch ein kleines Giebelfenster allein nur schwer erreichen lässt. Ein zusätzliches Fenster sollte mindestens vorhanden sein. „Dachfenster ermöglichen einen zwei- bis dreimal größeren Tageslichteinfall als Fassadenfenster oder Gauben. Zudem ist der bauliche Aufwand deutlich geringer“, empfiehlt Christina Brunner, Tageslichtexpertin von Velux. Schon mit einem Dachfenster kann der Dachboden zu einem lichtdurchfluteten Raum werden, der durch viel Tageslicht zum Verweilen einlädt. Auch die Kombination von mehreren Fenstern neben- oder übereinander ist möglich und wertet den Bereich zusätzlich auf. Neben Bett und Schrank gewinnt in vielen Gästezimmern die Einrichtung eines Arbeitsplatzes zunehmend an Bedeutung. Die wachsende Akzeptanz von Homeoffice und Online-Veranstaltungen an Universitäten eröffnet neue Möglichkeiten, den Besuch von Verwandten und Freunden über das Wochenende hinaus auszudehnen.

 

Gästezimmer im Dachgeschoss
Viel Licht durch Dachfenster erhöht die Attraktivität eines Gästezimmers unter dem Dach deutlich.
Foto: djd/Velux

 

An Hitzeschutz und Verdunkelung denken

Damit sich die Gäste im Dachgeschoss auch bei heißen Temperaturen im Sommer wohlfühlen, ist neben einer guten Dämmung des Daches der Schutz der Dachfenster entscheidend. Rollläden oder außen vor dem Fenster liegende Markisen sind besonders wirksam, weil sie verhindern, dass die energiereichen Strahlen der Sonne die Scheibe erreichen. Unter www.velux.de** etwa gibt es weitere Tipps dazu. Wer sich beim Hitzeschutz für eine lichtdurchlässige Variante entscheidet, sollte die Fenster zusätzlich mit einer innen liegenden Verdunkelung ausstatten, damit der Schlaf nicht allzu früh mit den ersten Sonnenstrahlen endet.

 

Gästezimmer im Dachgeschoss
Mit einer freundlichen Einrichtung und viel Tageslicht wirkt das Gästezimmer im Obergeschoss gleich viel behaglicher.
Foto: djd/Velux

 

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Gästezimmer erfahren selten die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdienen: Nur mit dem Nötigsten eingerichtet, dunkel und als Abstellfläche genutzt, fristen sie oft ein Schattendasein. Dabei lässt sich der Bereich im Dachgeschoss so attraktiv gestalten, dass der Besuch sich wohlfühlt und gleich ein paar Tage länger bleibt. Dazu trägt wesentlich eine helle Raumatmosphäre mit viel Tageslicht bei. Durch ein kleines Giebelfenster lässt sich dies aber nur schwer erreichen. Ein zusätzliches Fenster sollte mindestens vorhanden sein. Christina Brunner, Tageslichtexpertin von Velux, hat gute Argumente, dabei auf Dachfenster zu setzen: „Sie ermöglichen einen zwei- bis dreimal größeren Tageslichteinfall als Fassadenfenster oder Gauben. Zudem ist der bauliche Aufwand deutlich geringer.“

 

Gästezimmer im Dachgeschoss
Ein Arbeitsplatz im Gästezimmer gewinnt dank der zunehmenden Akzeptanz von Homeoffice oder Online-Seminaren an der Universität an Bedeutung.
Foto: djd/Velux