Mieten statt kaufen: So wird der Heizungstausch für alle erschwinglich

 

(djd). Strom, Gas und Heizöl sind in Europa so teuer wie lange nicht. Ein Ende der Preisentwicklung ist nach Ansicht von Experten – zumindest kurzfristig – nicht in Sicht. Besonders teuer könnte es im Falle eines strengen Winters für Besitzer von älteren Ölheizungen werden. „Um den Energieverbrauch im Haushalt zu senken, ist moderne Haustechnik ein wichtiger Schlüsselfaktor“, erklärt Pascal Zug, Wärmeexperte beim Energiedienstleister EWE. Neue Brennwertheizungen beispielsweise verbrauchen im Vergleich bis zu 45 Prozent weniger Energie als veraltete Ölheizungen. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Klima. Trotzdem kann sich nicht jeder Eigentümer den Austausch einer ineffizienten Heizungsanlage leisten. Eine Alternative zum kostenintensiven Neukauf kann ein Mietmodell sein. Die Heizung mieten:

 

Heizung mieten
Eine neue Brennwertheizung tut dem Geldbeutel und der Umwelt gut. Eine solche moderne Heizung kann man auch mieten statt kaufen.
Foto: djd/www.ewe.de/Getty Images/Geber86

 

Heizungswartung hat große Bedeutung

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Bei einem solchen Mietangebot übernimmt der Anbieter die Anschaffung und Installation einer neuen Heizung und organisiert die regelmäßige Wartung durch einen qualifizierten Handwerksbetrieb. Zudem sind neben den Schornsteinfegerleistungen auch Reparaturen bis hin zum Ersatz bei Totalausfall enthalten. Der Heizungsmieter zahlt abhängig vom Modell – es stehen sieben Markenhersteller zur Auswahl – einen monatlichen Grundpreis und seinen Energieverbrauch. Alle Informationen zum bundesweit angebotenen Mietmodell gibt es unter www.ewe-waerme.de**. Vor allem die regelmäßige Wartung ist wichtig. „Nur eine richtig eingestellte Heizung arbeitet effizient, kostengünstig und klimafreundlich“, betont Pascal Zug. Heizungen, um die sich Eigentümer selbst kümmern, würden in der Praxis selten regelmäßig gewartet, beim Mietmodell sei die Wartung dagegen gewährleistet.

 

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Bei der Miete einer neuen Heizung übernimmt der Anbieter die Anschaffung wie Installation und organisiert die regelmäßige Wartung durch einen qualifizierten Handwerksbetrieb.
Foto: djd/www.ewe.de/Evgeny Korshenkov – stock.adobe.com

 

Neue Heizung mit Solaranlage koppeln

„Wer mehr für seinen Geldbeutel und fürs Klima tun möchte, kann auch noch rund 60 Prozent seines Energiebedarfs fürs warme Wasser durch die Sonne decken, indem er seine neue Heizung mit einer Solaranlage kombiniert“, erklärt Pascal Zug. Infos für Interessierte gibt es etwa unter www.ewe-solar.de**. Für noch bessere Bedingungen sorgen Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher für den selbst erzeugten Strom. „Auch eine hundertprozentige grüne Stromversorgung per Cloud-Lösung ist möglich“, so Zug. Gemeinsam mit anderen Besitzern von Solarsystemen wird so viel Strom produziert und gespeichert, dass sich alle beteiligten Haushalte mit grüner Energie versorgen können. Einzige Voraussetzung ist das Vorhandensein der Photovoltaik- und Speichertechnik.

 

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Besonders teuer könnte es im Falle eines strengen Winters für Besitzer einer älteren ineffizienten Ölheizung werden.
Foto: djd/www.ewe.de/Getty Images/Holgz

 

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Strom, Gas und Heizöl sind teuer wie lange nicht, ein Ende der Preisentwicklung ist nicht in Sicht. Besonders kostspielig könnte es für Besitzer einer älteren ineffizienten Ölheizung werden. „Aber Eigentümer haben die Möglichkeit, mit moderner Haustechnik gegenzusteuern“, so Pascal Zug vom Energiedienstleister EWE. Neue Brennwertheizungen verbrauchen bis zu 45 Prozent weniger Energie als ältere Ölheizungen. Aber: Nicht jeder Eigentümer kann und will sich den Austausch leisten. Die Alternative kann ein bundesweit angebotenes Mietmodell sein. Das Unternehmen übernimmt Anschaffung und Installation und organisiert die regelmäßige Wartung. Der Kunde zahlt abhängig vom Heizungsmodell einen monatlichen Grundpreis sowie den Energieverbrauch. Alle Infos gibt es unter www.ewe-waerme.de**.

 

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Wer auf moderne Heiztechnik setzt, muss keine Angst vor stark steigenden Energiekosten haben.
Foto: djd/www.ewe.de/Getty Images/vgajic