Heizen mit einem Hybridsystem aus Solarthermie und Wärmepumpe zahlt sich aus

 

(djd). Nachhaltig, effizient und wirtschaftlich: So wünschen sich die Verbraucher ihre Heizungsanlage und die Wahl fällt dabei immer öfter auf eine moderne Wärmepumpe. Nach den Untersuchungen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) verzeichnen Wärmepumpen derzeit den größten Absatz auf dem Wärmemarkt mit einer Zunahme von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser positive Trend dürfte sich auch künftig fortsetzen, denn auf dem zweiten sogenannten „Wärmepumpengipfel“ wurde als Ziel von Bundesregierung und Branche beschlossen, ab dem Jahr 2024 jährlich 500.000 Geräte zu installieren. Ein Hybridsystem aus Solarthermie und Wärmepumpe bietet hier besondere Vorteile.

 

Hybridsystem
Wer sich dafür entscheidet, die heimische Heizung mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach zu unterstützen, bekommt bis zu 25 bis 40 Prozent der anfallenden Kosten vom Staat zurück.
Foto: djd/BDH Köln

 

Mehr Energieeffizienz

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Mithilfe von Wärme aus der Umwelt und elektrischem Strom arbeitet die Wärmepumpe nicht nur nachhaltig, sondern macht die Bewohner auch unabhängiger von steigenden Energiepreisen und der drohenden Gasknappheit. Zudem ist die Wärmepumpe im Rahmen eines Hybridsystems kompatibel mit der Solarthermie. Die kostenlos verfügbare Sonnenwärme erhöht dabei die Energieeffizienz des gesamten Heizsystems und senkt so Stromverbrauch und Heizkosten um bis zu 50 Prozent. Mehr Informationen rund um das Thema Solarthermie gibt es auf dem Verbraucherportal www.sonnigeheizung.de**, das vom BDH und dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) zur Verfügung gestellt wird. Von Mai bis Oktober übernimmt die solarthermische Anlage auf dem Dach die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung meist komplett, sodass die Wärmepumpe nicht arbeiten muss. Selbst im Winter deckt die „sonnige Heizung“ einen Teil des Warmwasserbedarfs und entlastet so das zentrale Heizsystem.

 

Hybridsystem
Die kostenlos verfügbare Sonnenwärme entlastet energietechnisch die Wärmepumpe und erhöht dabei die Effizienz des gesamten Heizsystems. So sinken Stromverbrauch und Heizkosten um bis zu 50 Prozent.
Foto: djd/BDH

 

Förderprämie vom Staat

Wer eine Solarthermie-Anlage nachrüstet, bekommt 25 Prozent der damit verbundenen Kosten vom Staat zurück. Die Modernisierung von alten Ölheizungen lohnt sich besonders: Dank einer zusätzlichen Austauschprämie stehen beim Tausch gegen eine nachhaltige Hybridheizung, beispielsweise aus Wärmepumpe und Solarthermie, Förderkonditionen von bis zu 40 Prozent in Aussicht. Solarthermie funktioniert aber nicht nur in Kombination mit Wärmepumpen: Sie lässt sich mit nahezu jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinieren und kann an fast alle baulichen Rahmenbedingungen angepasst werden.

 

Hybridsystem
Durch flexible Montagemöglichkeiten kann eine solarthermische Anlage an nahezu alle baulichen Rahmenbedingungen angepasst werden.
Foto: djd/BDH/Tom Pischell

 

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Die Verbraucher sind verunsichert. Drohende Versorgungsengpässe und stark ansteigende Preise bei nahezu allen Energieträgern machen die Suche nach einer verlässlichen Heizalternative immer bedeutender. Immer mehr Verbraucher entscheiden sich dabei für ein Hybridsystem aus einem regenerativen Energieträger wie der Kraft der Sonne und einer Wärmepumpe. Unter www.sonnigeheizung.de** gibt es zum Beispiel mehr Information zum Thema Solarthermie. Eine Kombination aus einer solarthermischen Anlage und einer Wärmepumpe bietet steigenden Heizkosten Einhalt, schont die Haushaltskasse und leistet zudem noch einen wertvollen Beitrag zur Wärmewende und zum Klimaschutz.