Das Mikroklima verbessern und neuen Lebensraum für Biene & Co. schaffen

 

(djd). Bauland ist knapp und entsprechend teuer in vielen Regionen. Jeder Quadratmeter wird genutzt, um neuen Wohnraum zu schaffen. Doch das führt gleichzeitig dazu, dass die Natur in vielen Ballungsräumen und urbanen Bereichen immer stärker auf dem Rückzug ist. Dabei gibt es Alternativen: Zahlreiche Flach-, aber auch Schrägdächer lassen sich für eine Dachbegrünung nutzen. Diese Baumaßnahme schafft dringend benötigte Lebensräume für Biene, Schmetterling & Co und wirkt sich zudem nicht nur an heißen Sommertagen positiv auf das Mikroklima aus. Ein weiterer Vorteil: Viele Kommunen erlassen Hausbesitzern, die Dachflächen begrünen, einen Teil der Abwassergebühren als Beitrag zur Flächenentsiegelung und zum Hochwasserschutz. Nur, wie sollten Immobilieneigentümer bei einer Dachbegrünung vorgehen?

 

Mikroklima auf dem Gründach
Gartenwege, Büsche und Bäume: Bei der intensiven Dachbegrünung lassen sich individuelle Gestaltungsideen verwirklichen.
Foto: djd/Paul Bauder

 

Extensiv oder intensiv begrünen?

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Baurechtliche und statische Fragen sind im ersten Schritt zu klären. Zudem ist eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen: Wünschen sich die Bewohner eine extensive Dachbegrünung, die kostengünstig und einfach umsetzbar ist und auch in der regelmäßigen Pflege wenig Arbeit macht? Oder soll das Flachdach zu einem voll nutzbaren Garten mit Beeten, Bäumen, Büschen, Wegen und einem Liegebereich zum Sonnen werden? Die Anforderungen an diese sogenannte intensive Dachbegrünung sind deutlich höher. Hersteller wie Bauder bieten Lösungen für beide Varianten, die Stabilität, Dichtigkeit und Langlebigkeit miteinander verbinden. Gründach-Pakete etwa eignen sich für eine schnelle und einfache extensive Begrünung von Garagen, Carports und anderen Kleinflächen von 10 bis 18 Quadratmetern Größe. Mit einer insektenfreundlichen Samenmischung verwandeln sich bisher ungenutzte Flächen in ein kleines Biotop, das dringend benötigten Lebensraum und Nahrungsquellen für Bienen und Vögel schafft.

 

Gründach verbessert das Mikroklima
Ungenutzte Flachdächer lassen sich in ein grünes Refugium verwandeln.
Foto: djd/Paul Bauder

 

Bis zu sechs Schichten für einen dichten Aufbau

Unabhängig von der Art der gewählten Bepflanzung verfügen Gründächer stets über eine Unterkonstruktion, die aus mehreren Schichten mit separaten Funktionen besteht: einer Tragschicht für die Vegetation, einer Filter- sowie einer Dränschicht zum Abführen von Niederschlägen und Feuchtigkeit. Anspruchsvolle Anlagen können bis zu sechs Schichten umfassen. Die Ratgeberzentrale hat unter www.rgz24.de/dachbegruenung-aufbau** viele nützliche Tipps rund um die Begrünung und die verschiedenen Alternativen zusammengestellt. Unter www.bauder.de** etwa findet man Adressen von örtlichen Betrieben aus dem Dachhandwerk. Diese sind erster Ansprechpartner für eine individuelle Beratung.

 

Gründächer verbessern das Mikroklima
Begrünte Dachflächen wirken der Flächenversiegelung entgegen.
Foto: djd/Paul Bauder

 

Mikroklima mit einer Dachbegünung verbessern

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Bauland ist knapp und teuer. Das führt dazu, dass in Ballungsräumen und urbanen Regionen immer mehr Flächen versiegelt werden. Eine Alternative ist, den Garten in die Höhe zu verlegen. Flach-, aber auch Schrägdächer lassen sich für eine Dachbegrünung nutzen. Das bietet zahlreiche ökologische Vorteile und wird daher von vielen Kommunen durch Nachlässe bei den Abwassergebühren gefördert. Hausbesitzer haben die Wahl zwischen extensiven Gründächern, die nur wenig Arbeit machen, und einer intensiven Begrünung. Für den mehrschichtigen Aufbau der Unterkonstruktion bieten Hersteller wie Bauder entsprechende Systeme, Dachhandwerker vor Ort können zu den Möglichkeiten beraten. Spezielle Gründach-Pakete eignen sich, um auch kleine Flächen wie auf Garagen oder Carports neu zu gestalten.