Nachhaltige Terrassengestaltung mit wiederverwertbaren Materialien

 

(djd). Es ist die wohl konsequenteste Idee für mehr Nachhaltigkeit: Warum soll man Gebrauchsgegenstände nach einigen Jahren einfach wegwerfen, wenn sich die verwendeten Rohstoffe aufbereiten und ein zweites oder drittes Mal nutzen lassen? Cradle to Cradle (C2C – Deutsch: von der Wiege bis zur Wiege) lautet das Prinzip der endlosen Kreislaufwirtschaft, das in den 1990er-Jahren entstanden ist. Ein amerikanischer Architekt und ein deutscher Chemiker haben das Konzept entwickelt, dem inzwischen immer mehr Hersteller folgen. Sie können ihre Produkte heute durch das Cradle to Cradle Products Innovation Institute zertifizieren lassen. Das Qualitätssiegel weist den Weg zu einem ressourcenschonenden Wohnen – von C2C-Möbeln und -Bodenbelägen für innen bis hin zu einer nachhaltigen Gartengestaltung und für die nachhaltige Terrassengestaltung.

 

Vater und Sohn kickern auf der Tarrasse - Nachhaltige Terrassengestaltung
Für mehr Spaß am Garten: Umweltfreundliche Werkstoffe für Terrassenboden, Blumenkästen, den Kickertisch und mehr zeichnen sich durch einen geschlossenen Kreislauf aus.
Foto: djd/megawood.com

 

Natürliche und langlebige Werkstoffe für den Garten

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Im eigenen Garten ist man der Natur ganz nah. Deshalb stehen auch natürliche Rohstoffe wie Holz für die Möblierung des Außenwohnzimmers hoch im Kurs. Allerdings verwittert das Material schnell und muss entsprechend intensiv gepflegt sowie nach einigen Jahren ersetzt werden. Deutlich langlebiger sind Verbundmaterialien, bei denen Holzfasern durch Zusätze veredelt werden. Das Resultat sind besonders witterungsbeständige und splitterarme Dielen für die Terrasse sowie vielseitig verwendbares Konstruktionsholz. Für die Produkte von megawood etwa wurde seit 2005 kein Baum mehr gefällt. Stattdessen werden Späne aus der Hobel- und Sägeindustrie verwendet. Nach vielen Jahren der Nutzung nimmt der Hersteller die Werkstoffe zurück und lässt sie zu 100 Prozent wieder in die laufende Produktion einfließen. Dieses geschlossene Kreislaufsystem hat das Cradle to Cradle-Zertifikat in Gold erhalten. In der Kategorie Materialgesundheit wurde darüber hinaus der höchstmögliche Wert Platin erreicht.

 

Nachhaltige Terrassengestaltung
Hochwertige Verbundwerkstoffe für den Außenbereich sind splitterarm sowie barfußtauglich – und dazu noch vollständig recycelbar.
Foto: djd/megawood.com

 

Konstruktionsholz für individuelle Ideen

Neben den ökologischen Aspekten kommt es bei der Terrassengestaltung ebenfalls auf die Optik an. Besonders reizvoll wirken etwa die Signum-Terrassendielen mit ihrer natürlichen Signierung. Zusätzlich zur Maserung entwickelt der Belag mit der Zeit eine individuelle Patina, die der Terrasse einen individuellen Look verleiht. Schmale Fugen sorgen für ein harmonisches Erscheinungsbild. Unter www.megawood.com** gibt es mehr Eindrücke und Tipps für die eigene Planung. Für eine Möblierung in einheitlichem Look lässt sich der Werkstoff beispielsweise auch als Konstruktionsholz verwenden. So lassen sich aus dem robusten und langlebigen Material individuelle Ideen verwirklichen, vom Pflanzkübel über Sitzgelegenheiten bis zum Sandkasten oder Carport.

 

Spielgeräte aus Materialien für nachhaltige Terrassengestaltung
Selbst größere Projekte lassen sich mit Konstruktionsholz für den Außenbereich verwirklichen.
Foto: djd/megawood.com

 

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Abschied von der Wegwerfmentalität, hin zu geschlossenen Kreisläufen, in denen wertvolle Rohstoffe aufbereitet und weiter genutzt werden. Dafür steht das Konzept Cradle to Cradle (Deutsch: von der Wiege bis zur Wiege). Hersteller, die diesem Prinzip folgen, können ihre Produkte durch das Cradle to Cradle Products Innovation Institute zertifizieren lassen. So haben beispielsweise Terrassendielen von megawood aus dem GCC Holzwerkstoff das „Cradle to Cradle“-Zertifikat in Gold erhalten. Für den Terrassenbelag wird kein Baum mehr gefällt, stattdessen kommen Späne aus Sägewerken zum Einsatz, die aufbereitet und veredelt werden. Das Resultat sind optisch ansprechende und robuste Dielen wie die aus der Serie Signum, die viel langlebiger und splitterärmer sind als reines Holz.

 

Carport aus Materialien für nachhaltige Terrassengestaltung
Echte Maßarbeit: Auch ein Carport lässt sich mit Konstruktionsholz frei nach Wunsch planen und montieren.
Foto: djd/megawood.com