Beim energetischen Modernisieren von Förderprogrammen profitieren

 

(djd). Bis 2050 sollen in Deutschland nahezu alle Gebäude klimaneutral sein. Diese Verpflichtung ist die Bundesregierung eingegangen. Was bedeutet das eigentlich für die eigenen vier Wände? Klimaneutral kann ein Gebäude nur sein, wenn es statt mit Erdgas oder Öl vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt wird. Dabei liegt der Fokus stark auf sogenanntem grünen Strom aus regenerativen Quellen. Diese Energie lässt sich zum Heizen über eine Wärmepumpe nutzen. Tipps zum Niedertemperatur-Heizen:

 

Niedertemperatur-Heizen ohne Frieren
Keine Angst vor kalten Räumen: Die Kombination aus Niedertemperatur-Heizen und einer guten Dämmung sorgt für Wohlfühlklima zu Hause.
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Das Eigenheim auf das Niedertemperatur-Heizen vorbereiten

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Die umweltfreundliche Heiztechnik arbeitet am effizientesten im Niedertemperaturbereich, der für angenehme Raumwärme aber vollkommen ausreicht. Glühend heiße Heizkörper gehören der Vergangenheit an. Darauf müssen die Gebäude allerdings vorbereitet werden, Fachleute nennen das „Niedertemperatur-ready“. Im Klartext: Die Außenwände müssen so gedämmt sein, dass die Wärme möglichst lange im Gebäude bleibt. Die Wärmedämmung bildet somit den Türöffner für die Verwendung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich. Aus diesem Grund fördert die Bundesregierung die energetische Modernisierung von Gebäuden seit Beginn des Jahres mit Milliardenbeträgen. Hausbesitzer erhalten etwa für eine Wärmedämmung bis zu 25 Prozent der Investition über die Bundesförderung für effiziente Gebäude zurück. „Eine Förderung in dieser Höhe hat es bisher noch nie gegeben“, klärt Dr. Hans-Joachim Riechers vom Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) auf. „Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt für energetische Modernisierungen.“ Hausbesitzer, die aktiv werden, kommen später nicht unter zeitlichen Druck beim Abschied von fossilen Brennstoffen und profitieren gleichzeitig von den hohen Zuschüssen.

 

Niedertemperatur-Heizen und Fördermittel
Bis zu einem Viertel der Modernisierungskosten etwa bei einer Fassadendämmung erhalten Hausbesitzer vom Bund zurück.
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Hier gibt es Informationen zur Förderung

Wie gelangen Hausbesitzer an diese Förderung? Grundsätzlich gibt es zwei Wege: die steuerliche Förderung oder die Förderung mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Beide Varianten sind finanziell attraktiv. Dazu hat der VDPM zwei leicht verständliche Broschüren mit den Titeln „Steuern sparen“ und „Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude“ herausgegeben. Sie erklären, wie man an die attraktive Förderung gelangt und was dabei unbedingt zu beachten ist. Unter www.vdpm.info** stehen die Broschüren zum Download zur Verfügung oder können als gedruckte Exemplare angefordert werden. Damit Hausbesitzer beim Modernisieren kein bares Geld verschenken, ist es wichtig, sich frühzeitig und genau über die jeweiligen Bedingungen zu informieren.

 

Broschüre zum Niedertemperatur-Heizen
Die kostenfreie Broschüre informiert über alle wesentlichen Details der neuen Bundesförderung.
Foto: djd/VDPM

 

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Wer seine Immobilie energetisch auf den neuesten Stand bringt, profitiert aktuell von einem umfangreichen Förderprogramm. Bis zu 25 Prozent der Investitionen werden durch die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erstattet. Wichtig ist, dass bei allen Maßnahmen das Ziel nicht aus den Augen verloren wird: Spätestens 2050 ist ein Heizen mit fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl nicht mehr möglich. Der Umstieg auf erneuerbare Energien setzt voraus, dass Gebäude vorher fit gemacht werden für den Klimaschutz. Denn Wärme aus erneuerbarer Energie steht nicht unbegrenzt und überall zur Verfügung, sondern überwiegend im Niedertemperaturbereich. Um dafür präpariert zu sein, muss das Gebäude gedämmt werden. Unter www.vdpm.info** gibt es mehr Details und kostenfreie Infobroschüren.