Von Fotovoltaik bis Begrünung: Nutzdächer werden immer wichtiger

 

(djd). Dächer sollen die darunter liegende Bausubstanz vor Wind und Wetter schützen. So weit, so klar. Doch zusätzlich schlummern in den großen Flächen verborgene Talente, die sich mit einer cleveren Nutzung aktivieren lassen. Sogenannte Nutzdächer, die Mehrwerte für die Bewohner ebenso wie für die Umwelt schaffen sind hier gemeint. Möglichkeiten dazu gibt es gleich mehrere: von einer Fotovoltaikanlage über eine extensive Begrünung des Flachdachs bis hin zu einem ausgewachsenen Biotop.

 

Solaranlagen für Nutzdächer
Solarstrom frei Haus: Fotovoltaikanlagen versprechen etwa auf Flachdächern eine reiche Energieernte.
Foto: djd/Paul Bauder

 

Ein Solarkraftwerk oder Biotop fürs Dach?

*
Das private Ökokraftwerk gehört bei Neubauten schon fast zum Standard. Aber auch viele Eigentümer älterer Gebäude rüsten Fotovoltaikelemente nach. Diese Form des Nutzdaches liefert grünen Strom frei Haus, der sowohl die Umwelt als auch die Haushaltskasse schont. Zusätzlich macht die eigene Energiegewinnung unabhängiger von öffentlichen Netzen und zukünftigen Preissteigerungen. Daneben werden ebenso die verschiedenen Formen der Dachbegrünung immer beliebter. „Ein Nutzdach mit Begrünung holt ein Stück Natur zurück in dicht bebaute Bereiche, wirkt sich positiv auf das lokale Mikroklima aus und kann zusätzlich neuen Lebensraum für bedrohte Insektenarten schaffen“, erläutert Wolfgang Holfelder vom Dämmstoffhersteller Bauder. Eine sogenannte extensive Begrünung ist vergleichsweise einfach möglich. Realisierbar, insbesondere auf Flachdächern, sind aber auch Biotope, die Wildbienen und andere bedrohte Insekten anlocken. Selbst ein ausgewachsener Teich oder ein Liegebereich zum Sonnen lässt sich auf entsprechend großen Dachflächen einrichten. Unter www.ratgeberdach.de** findet man Beispiele und Ansprechpartner aus der Region. Ein Dachfachbetrieb sollte frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.

 

Dachbegrünung für Nutzdächer
Die Dachbegrünung ist eine beliebte Möglichkeit, um mehr Natur in dicht bebaute Bereiche zurückzubringen.
Foto: djd/Paul Bauder

 

Auf solide Abdichtung und Dämmung achten

Eine wesentliche Voraussetzung für das Nutzdach ist ein solider und dauerhaft dichter Aufbau. Flachdächer stellen ohnehin hohe Anforderungen an Abdichtung und Dämmung. Bei einer Gestaltung als Nutzdach kommt es noch mehr auf dessen Robustheit an. Die ökologische Gestaltung als Nutzdach ist heute mit nachhaltigen Dämmmaterialien möglich, die unter anderem aus Biomasse und Recyclingstoffen hergestellt werden. Entsprechende Materialien wie „BauderECO“ sind sowohl für Schräg- als auch Flachdächer erhältlich. Wichtig dabei: Dachaufbau sowie Dämmung sollten stets passend zur geplanten Verwendungsart ausgewählt und fachgerecht montiert werden.

 

Solarstrom durch Nutzdächer
Solarstrom frei Haus: Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für eine Fotovoltaikanlage.
Foto: djd/Paul Bauder

 

*
Dächer von Eigenheimen können noch viel mehr, als die darunterliegende Bausubstanz vor Wind und Wetter zu schützen. Die Rede ist vom sogenannten Nutzdach, das Mehrwerte für die Bewohner ebenso wie für die Umwelt schafft. Fotovoltaikanlagen sind bereits weit verbreitet. Hauseigentümer können damit Ökostrom gewinnen und im eigenen Haushalt nutzen – das spart bares Geld und macht unabhängiger von der externen Energieversorgung. Als Nutzdächer gelten auch Dachbegrünungen – ob in einfach umsetzbarer, extensiver Form oder als naturnahes Biotop mit neuem Lebensraum für Wildbienen und andere bedrohte Insekten. Dämmstoffhersteller wie Bauder bieten für alle Verwendungsarten maßgeschneiderte Lösungen für einen sicheren und dauerhaft dichten Aufbau von Flachdächern.

 

Begrünung für Nutzdächer
Sogar ganz Blumenbeete lassen sich auf begrünten Flachdächern anlegen.
Foto: djd/Paul Bauder