Bauherren können positive Eigenschaften des Naturproduktes Holz für sich nutzen

 

(djd). Bäume sind wahre Überlebenskünstler. Laut Auskunft der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) können Eichen bis zu 900 Jahre alt werden, Tannen bis zu 600 und Lärchen rund 800 Jahre alt. Ein Grund für diese Lebensleistung: In jedem Baum finden sich hochwirksame konservierende, antibakterielle und pilztötende Stoffe, die ihn jahrhundertelang gesund halten können. Von diesen Stoffen profitieren auch Bauherren, die Holz als Baumaterial für ihre Holzhäuser nutzen.

 

Holzhäuser haben gesunde Luft
In massiven Holzhäusern dünsten keine giften Chemikalien aus.
Foto: djd/Thoma Holz

 

Keine giftigen Gase

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Das Naturprodukt Holz ist ausgesprochen hygienisch. Studien zeigen beispielsweise, dass das Klima für Bakterien und Keime auf Holzböden wesentlich ungünstiger ist als auf glatten Kunststoff-, Lack- oder Metalloberflächen. Zu anderen Baustoffen, etwa aus Kunststoff, gibt es zudem einen weiteren Unterschied. „Viele Billigbaustoffe beinhalten Chemikalien“, erklärt Dr. Erwin Thoma vom Holzforschungszentrum in Goldegg, Österreich. „Diese gasen nach und nach aus. Dadurch können Krankheiten und Allergien entstehen. Holz jedoch ist auch für Allergiker unbedenklich.“ Das gilt insbesondere für 100-prozentige Massivholzhäuser, deren Wände, Decken und Dächer komplett aus dem Naturprodukt bestehen, wie die Gebäude des Systems Holz100. Die Bauhölzer werden mechanisch mit stabilen Dübeln aus Trockenholz fixiert, sodass auf den Einsatz von umweltschädlichen Klebstoffen verzichtet werden kann.

 

Forscher für Holzhäuser
Dr. Erwin Thoma vom Holzforschungszentrum in Goldegg ist Fachmann in Sachen Holzbau.
Foto: djd/Thoma Holz/Jan Ludwig

 

Besser schlafen im Holzhaus

Besonders Holz von Nadelbäumen ist in einer Wohnumgebung gut geeignet. Eine Studie des Joanneum Instituts in Graz hat im Rahmen der Studie „Die positive Wirkung von Zirbenholz im Schlafzimmer“ festgestellt, dass die Zirbe – ein Kieferngewächs – sich günstig auf die Herzfrequenzvariabilität auswirkt. Das Herz schlägt der Studie zufolge bis zu 3.500 Schläge weniger pro Tag, wenn das Schlafzimmer mit dieser Holzart ausgestattet oder sogar daraus gebaut ist. Das kann sich positiv auf die Regeneration des Körpers während des Schlafes auswirken. Unter anderem lassen die im Nadelholz enthaltenen ätherischen Öle den Hausbewohner nachts besser schlummern und reduzieren dadurch nachweislich Stress. So sorgen etwa massive Holzhäuser mit ihrer großen Masse auch dafür, dass Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen im Inneren auf natürliche Weise ausgeglichen werden.

 

Moderne Holzhäuser
Holz ist ein langlebiger Baustoff.
Foto: djd/Thoma Holz/Christoph Moosbrugger

 

Holzhäuser sind gut fürs Herz

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Holz ist ein gesunder Baustoff: Studien zeigen unter anderem, dass das Klima für Bakterien und Keime auf Holzböden viel ungünstiger ist als auf glatten Kunststoff-, Lack- oder Metalloberflächen. „Viele Billigbaustoffe beinhalten Chemikalien“, erklärt Dr. Erwin Thoma vom Holzforschungszentrum in Goldegg, Österreich. „Diese gasen nach und nach aus. Dadurch können Krankheiten entstehen. Holz jedoch ist unbedenklich.“ Das gilt gerade für 100-prozentige Massivholzhäuser, wie die Gebäude des Systems Holz100. Die Bauhölzer werden mechanisch mit stabilen Dübeln aus Trockenholz fixiert, sodass auf den Einsatz von umweltschädlichen Klebstoffen verzichtet werden kann. Auf www.thoma.at** gibt es mehr Informationen zum Thema Holzhaus.

 

Holzhäuser haben ein gesundes Raumklima
Durch die ätherischen Öle des Holzes soll man besonders gut schlafen können.
Foto: djd/Thoma Holz/Christoph Moosbrugger